Das Motto: „gut schlafen, besser leben“ wird in Österreich bei der Prävention von Krankheiten nicht oder zu wenig berücksichtigt. Viele Krankheiten (z.B. Bluthochdruck) haben oft ihre Ursache in der obstruktiven Schlafapnoe OSA, welche meist mit Schnarchen beginnt. Bei Personen über 50 Jahren sind bereits über 50% der Erwachsenen von leichter Schlafapnoe betroffen, jedoch gibt es bei Vorsorgeuntersuchungen keine Frage zum Thema Schlafqualität. Hier besteht dringend Handlungsbedarf, leider steht der erholsame Schlaf nicht im Fokus der Medien bzw. bei den Entscheidungsträgern im Gesundheitsbereich.
Hohe Kosten könnten bei rechtzeitig erkannter obstruktiver Schlafapnoe (med. Überbegriff: Schlafbezogene Atmungsstörungen) eingespart werden. Viele Herz- Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Demenzerkrankungen u.v.a. könnten frühzeitig behandelt sowie Folgeerkrankungen der Schlafapnoe vermieden werden.